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Eigentlich…

wollte ich schon seit einer Woche wieder mal was gescheites bloggen, aber irgendwie ging diese Woche einfach zu schnell vorbei.

Eine meiner Mädels war mal wieder in der Schweiz zu besuch, musste sie natürlich unbedingt sehen, geniessen und mit ihr feiern, die neuen Aufgaben auf der Arbeit machen mich müde und ich gehe sehr ungewöhnlich früh ins Bett und habe die wirrsten Träume. Bin wohl einiges am verarbeiten, denn die letzten 2 Jahren waren wirklich hart, aber mittlerweile schaue ich dem so positiv zurück, denn nur aus harten Zeiten wird man Stark und kommt weiter mit sich und dem Leben. Wenn die letzten 2 Jahre nicht so gewesen wären wie sie waren, wäre ich heute nicht da wo ich jetzt bin.

All diese Veränderungen bringen noch mehr mit sich, ich habe langsam wieder das Bedürfnis weiter zu ziehen, meine eigenen 4 Wände haben, mich neu einzurichten, mein eigenes Chaos oder auch Ordnung zu haben und heimbringen wann und wer ich will, ohne nach zu fragen ob dies okay ist. Einfach irgendwie wieder mein eigenes Leben führen. Meine Freiheit.

Aber auch dies braucht noch etwas Zeit, muss mir mal endlich wieder mein Rucksack umschnallen und auffüllen. Sonst wirds nichts mit einer neuen Couch oder einem neuen Kleiderschrank.

Da die Zeit ja so oder so rennt wird es wohl noch 1-2 Jahre gehen, bis wir unseren eigenen Weg gehen werden.

Wir werden es sehen,…

Und vergesst nicht: ” EVERYTHING HAPPENS FOR A REASON “

Bahnhof

An Bahnhöfen sind Menschen aus allen Lebensschichten, Situationen und Länder vereint, sie alle sind auf einer Reise. Nicht nur Reisen mit der Bahn, alle reisen durch das Leben, jeder geht seinen Weg und man weiss nicht wohin es einem führt. Auch wenn man das Reiseziel kennt, man weiss nicht was und wo man sein wird. Eine Reise besteht nicht nur um von Punkt A nach Punkt B zukommen. Das reisen ist viel mehr.

Bahnhof in Hua-Hin / Thailand

Bahnhof in Hua-Hin / Thailand

Das Reisen ist lernen, Wege gehen die wir nicht steuern können, Erfahrungen machen die nicht immer nur schön sind und die wir trotzdem immer geniessen sollten.

“Nur Reisen ist Leben, wie umgekehrt das Leben Reisen ist.
Jean Paul (1763 – 1825)”

Anders als an Flughäfen, sind an Bahnhöfen nicht nur die unterwegs, die sich eine Reise von A nach B leisten können. Wir werden an Bahnhöfe konfrontiert, mit der traurigen Seiten der Lebensreise. Mit der Reise von Menschen, die die gleichen Hoffnungen und Wünsche hatten wie wir alle. Sie konnten aus irgendwelchen Gründen, ihre Reise nicht fortsetzen und sind an einer Endstation angekommen. Ihnen ist das Leben entgleist. Vielleicht schafft es der eine oder andere wieder auf die Gleise des Lebens zurück zu finden.

Mich faszinieren diese Gegensätze an Bahnhöfen, denn an Bahnhöfen sind Menschen zuhause und auf Reise gleichzeitig.

Ein Mensch, zu reisen um halb zehn,
beschließt, um sechs Uhr aufzustehen,
damit er sich nicht hetzen muss; Gemütlichkeit ist ihm Genuss!
Er blödelt hier, er trödelt dort
er braucht ja lange noch nicht fort’.
Er trinkt Kaffee und liest in Ruh’ sein Blättchen
er hat Zeit dazu!
Zeit? Höchste Zeit, dass er sich schleune;
denn plötzlich sieht er, fast ist’s neune!
Doch wie er sich auch jetzt noch tummelt,
zu spät: er hat den Zug verbummelt!
Ein andrer Mensch, der leider glatt die Aufstehfrist verschlafen hat,
wacht auf, sieht auf den ersten Blick das äußerst drohende Geschick,
reißt sich zusammen,
und geschwind braust auf die Bahn er,
wie der Wind, erwischt den Zug,
wenn auch nur knapp, und fährt, ein Sieger, glücklich ab.
Wir hoffen, dass Ihr selbst es wisst,
dass dies ein Lebens-Gleichnis ist.
Eugen Roth (1895-1976)

Fussvolk – ein Witz

Gerade diesen Witz als Email erhalten! Find den Super!

Ein Rabe sitzt im Wald auf einem Ast. Kommt ein zweiter Rabe vorbei und
fragt:
“Was machst du denn da?”
“Nix, ich sitz nur da und schau blöd.”
“Klingt gut, das mach ich auch”. Und der zweite Rabe setzt sich neben den ersten auf den Ast.

Kurze Zeit später kommt ein Hase daher und sieht die beiden Raben.
“Was macht ihr denn da?”
“Nix, wir sitzen nur da und schauen blöd.”
“Das will ich auch probieren,” sagt der Hase und hockt sich unter den Ast.

Es dauert nicht lange, da kommt ein Fuchs des Weges. Er sieht den Hasen und die beiden Raben und fragt:
“Was macht ihr denn da?”
“Nix, wir sitzen nur da und schauen blöd,” erklärt ihm der Hase.
“Aha,” meint der Fuchs und gesellt sich zum Hasen.

So hocken alle vier da, machen nix und schauen blöd, bis ein Jäger vorbeikommt und den Fuchs und den Hasen erschiesst.

“Siehst, was ich immer sag,” meint der eine Rabe zum anderen, “nix tun und blöd schauen geht nur in einer höheren Position.”

Ohjemine

Hab ja mal erzählt, dass ich an diesem Umstylings-Wettbewerb mitmache. Naja und jetzt bin ich unter den Ersten 20 was heisst ich darf am Samstag nach Zürich ans Casting. Bin ja überhaupt nicht aufgeregt und weiss mittlerweile nicht mal mehr ob ich das will, so im Fernseher zu kommen. Anscheinend kommen alle ins Fernseh nicht nur die Gewinnerin. Wird bestimmt eine witzige Erfahrung und darum gehe ich dort mal hin. Schade ist dass man niemand mitnehmen kann. Hätte so gerne eine Begleitung gehabt.

Was erzähl ich denen? So schlimm gekleidet bin ich normalerweise nicht und meine Frisur ist au meistens gemacht, schminken weiss ich wie und was zu mir passt.Ja ich hatte ein Scheiss Jahr. Die Gesundheit die sehr gelitten hat und mein Job Verlust. Okay meine liebe Familie hätte bestimmt die meiste Freude wenn ich mal anständig angezogen wäre und so, aber bin ICH das denn immer noch? Ich bin doch so gerne mich. Etwas an Kilos habe ich die letzten Jahre auch zugenommen und kann mich darum nicht mehr ganz so kleiden wie ich das möchte und die könnten mir so mal einen tollen Tip geben. Okay ich denke ich hab diesen Umstyling verdient, eigentlich hätte dies Jeder mal verdient. Aber jetzt ist mein Jahr – meine Zeit und vorallem Zeit für eine kleine Veränderung vielleicht sogar mit grosser Wirkung.

Soll ich denen das erzählen mit meinem Rheuma? Das könnte ja ein Zukünftiger Arbeitgeber sehen und mich dann wegen dem Rücken nicht einstellen. Mhmm Bin ja nur etwas Durcheinander und Aufgeregt :-)

Der Weg ist das Ziel

Jaja  “Der Weg ist das Ziel” aber welcher Weg ist der Richtige?

Wo finden wir den Richtigen Weg?

Das Leben bringt uns auf viele Wege,mal Hüglig,mal Steinig, mal weich wie Wolle, mal kurvig oder mal  gerade,… Manchmal stehen wir auch plötzlich vor einer Sackgasse oder in einer Einbahnstrasse.

Was ist das Ziel?

Mein Ziel ist es der Weg zum Glück zu finden. Wie ich schon erzählt habe beschäftige ich mich mit dem Buddhismus und im Buddhismus ist der Weg das Glück zu finden das Ziel,über die 3 Juwelen aus dem Buddhismus : Buddha, Dhamma (die Lehre) und Sangka (Mönche) und die Erkenntnis Buddhas, und wie die Natur funktioniert.

Im Moment befinde ich mich auf recht steinigen und holprigen Weg, manchmal habe ich das Gefühl ich befinde mich kurz vor einem Abgrund oder in einer Sackgasse. Nichts scheint zu funktionieren wie ich es will. Aber dann kommt wieder plötzlich ein Stück weicher Weg und weist mich auf ein anderen Weg. Zeit mich zu Erholen, zu Regenerieren und neue Kraft zu Sammeln. Dieser weiche Weg wird begleitet von Bäumen und Ästen die mich führen,halten und motivieren weiter zu gehen. Die Bäume und Äste symbolisieren Familie, Freunde und meine Einstellung zum Buddhismus. In dieser Zeit sind diese 3 Elemente mein 3 Juwelen. Ich bekomme Halt, Liebe, Hoffnung, Ruhe und Glück. Die Ruhe hole ich mir aus den Büchern aus dem Buddhismus meistens Bücher von dem 14. Dalai Lama . Den Rest gibt mir die Familie und die Freunde.

Diese 3 Elemente sind für mich das Wichtigste überhaupt, ohne sie könnte ich nicht sein. Ohne sie wäre ich schon lange im Abgrund gelandet.

Ich bin ihnen zu höchstem Dank verpflichtet.

Nun gehe ich meinen Weg weiter und suche mein Glück und bin mir überzeugt, dass alle Menschen ihr Glück und ihr persönlichen Weg finden werden. Ich wünsch euch allen viel Glück!

Tashi Delek