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Wie kann ein Land nur …

… NICHT Stolz sein auf einen Friedensnobelpreisträger ?

China ein riesengrosses Wirtschaftsland, dass wenn dieses Land es geschickt anstellen würde, wohl eines der reichsten Länder Welt sein könnte. Aber Nein, sie stecken den Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo in Gefängnis (er sei eine Staatsgefährdung und kriminell), seine Frau wird unter Hausarrest gestellt (sie könnte ja was falsches sagen) und zu guter letzt wollen sie, dass verschiedene Länder die Preisverleihung boykottieren( siehe 20.min.ch). Diese anderen Länder haben ja nicht ohne Grund dem guten Liu Xiaobo den Friedensnobelpreis verliehen.

Wo bleibt der chinesische Nationalstolz, den sie immer so in den Vordergrund stellen?

Für mich gibt es immer mehr Gründe dieses China zu boykottieren. Keine Chinesischen Produkte mehr zu kaufen und mich mehr einzusetzen für eine fairere Welt.

Ja ich habe auch ein MacBook und ein iPhone, die Made in China sind, aber dies habe ich mit mir ausgemacht, das dies die einzigen Produkte sind die ich in Zukunft auch haben( kaufen ) werde.

Zitat des Jahres: Fuck YOU China

Ein Jahr ohne…

…”Made in China” so heisst der Titel meines Buchschnäppchen von Bider und Tanner. Geschrieben von der amerikanischen Journalistin Sara Bongiorni.

Ein Jahr ohne Made in China

Als sich Sara Bongiorni entschließt, China vor die Tür zu setzen, kniet sie vor zwei Bergen von Weihnachtsgeschenken. Auf dem einen stapeln sich Produkte, die aus China kommen. Auf dem andere Geschenke aus dem Rest der Welt. 25 zu 14 Stück, zählt Bongiorni. Der DVD-Player ist ebenso „Made in China“ wie das Gummispielzeug für den Hund und die Puppe für ihre Tochter Sofia. ( Quelle: Tagesspiegel.de )

Und so hat sie und ihre Familie 1 Jahr lang nichts mehr gekauft, dass in China hergestellt wurde. Mit viel Humor erzählt sie von ihren Abenteuer (man kann es nicht anders nennen), Geschenke für die Kinder zukaufen, die Küche zu renovieren und und und. Ich liebe dieses Buch schon jetzt und ich bin noch nicht mal in der Hälfte.

Schon allein dieser Einführungstext sagt vieles aus. Praktisch alles was wir besitzen ist aus China. China ist überall. In Europa und U.S.A gehen Fabriken ein, weil China günstiger Produziert. Tausende von Menschen verlieren ihre Jobs. In China werden die Arbeiter ausgenutzt und ausgebeutet. Kinder müssen arbeiten. Dies alles zu einem Hungerlohn.

All dies wusste ich schon bevor ich dieses Buch gekauft und angefangen habe zu lesen. Hat mich aber wieder einmal noch mehr stutzig und nachdenklich gemacht ob ich überhaupt noch solche Produkte kaufen will in Zukunft. Wenn ich mir aber vorstelle auf was ich alles verzichte müsste, fang ich an zu schwitzen. Elektronisches, Möbel, Geschenke, Kleider werden in China produziert, klar nicht nur, aber praktisch alles, auch wenn es nur die Schraube im Bett ist.

Jedes mal wenn ich in Einkaufen gehe, achte ich mich mehr und mehr darauf was für ein “Made in” auf dem Produkt steht, dass ich gerade kaufen möchte. Oft schon habe ich etwas wieder zurück gelegt, auf dem “Made in China” steht.

Da ich mich ja auch Öffentlich über das Thema Tibet äussere und auch relativ Aktiv gegen die Besetzung Chinas kämpfe, macht es mich auf eine andere Art Wütend, wie es die Journalistin Sara Bongiorni aus wirtschaftlichen Gründen ärgert. Ich werde mich in Zukunft noch mehr achten was ich kaufe und wo es Hergestellt wird und wenn es aus China ist und ich dieses bestimmte Produkt wirklich nicht unbedingt brauche werde ich es zurücklegen. Vielleicht werde ich sogar auch einmal ein Jahr lang ganz darauf verzichten, Produkte “Made in China” zu kaufen, so die Familie von Sara Bongiorni (alles was man schon hat ist aber okay, einfach keine neue Produkte). Vielleicht ist es hier in der Schweiz sogar einfacher einheimische Produkte zu kaufen wie in der U.S.A, ich werde es herausfinden!