Posts Tagged ‘ Kinder

Ich war auch eins von diesen Kinder

die immer wieder (anscheinend ) lustige Dinge vor mir gab.

Hier eine Geschichte die mir meine Eltern immer und immer wieder erzählen.

Auch ich war noch keine 3 Jahre alt und ich habe immer alle Leute gegrüsst und mit ihnen geredet.

Da gab diese Frau Hunger in unserer Strasse, eine ältere Dame die kürzlich ihren Mann verloren hat. Klein Ich fragte sie: ” Hallo Frau Esser. Wie geht es dir?” Frau Hunger: ” Nicht so gut, mein Mann ist jetzt im Himmel, darum bin ich traurig” Klein Ich: ” Oh je, musst nicht traurig sein, sagtst ihm dann einen Gruss wenn er wieder daheim ist”

Die liebe Frau Hunger, ist anscheinend 1 Jahr später an der Liebe zu ihm gestorben.

Ich damals

Ich damals, aber älter wie 3,...

Lustiges aus Kindermund #2

Vor vielen Jahren sass mir ein Kind auf dem Schoss und schaute mich volle Liebe an. (Auch dieses Kind habe ich lange Zeit betreut)

Es war damals noch keine 3 Jahre alt und fing an mir ein Lied zu singen, das ging so:

Oh Catherine du Schlampe, du bist soo böööse, du bist einfach so eine Schlampe. Lalalala,…

So ging es weiter, mit diesem Blick voller Liebe, einem Stimmchen und einer Melodie eines kleinen Engels und ich wusste im ersten Moment nicht ob ich jetzt Wütend sein soll oder einfach nur los lachen soll. Ich entschied mich für 2. und hörte dann auch schon den grossen Bruder losprusten. Der wohl damals auch noch nicht wusste was eine Schlampe ist.

 

Lustiges aus Kindermund #1

Ein Kind, das ich mal betreut habe, fragte mich mal:

Duuu, sind Frauen eigentlich auch Menschen?

 

Das Ende naht

Nein nicht mein Lebensende oder der Weltuntergang (an den Glaube ich eh nicht), aber das Ende meiner Arbeit mit Kinder.

12 lange Jahre habe ich mit Herz und Seele mit und für Kinder gearbeitet. Eigentlich sind es mehr wie 12 Jahre, denn schon mit 11 Jahren habe ich angefangen Kinder zu hüten um mir mein Taschengeld aufzubessern. Viele dieser Kinder sind mittlerweile auch schon Erwachsen und ein paar von ihnen, haben sogar schon ihre eigenen Kinder.

Einerseits freue ich mich unglaublich, keine so wichtige Verantwortung mehr auf mir zu tragen und anderseits tut es mir im Herzen weh.

In letzter Zeit habe ich mich immer wieder geäussert, wie sehr ich mich freue endlich die Kinder abzugeben, aber meine Träume in der Nacht haben mir eigentlich gezeigt, dass es für mich um einiges schwieriger ist. Ich habe Verlustträume. Richtige Angstträume. Jeden Morgen erwache ich Schweissgebadet.

Ich weiss es wird mir so Gut tun diesen Schritt zu gehen, um weiter kommen im Leben und freue mich unglaublich darauf nach Jahren wieder einmal 100% zu verdienen. Es wird alles wieder einfacher. Ich muss nicht mehr immer so Geduldig sein (die geht mir nämlich zu Ende), ich werde Ende Monats meine Rechnungen bezahlen können ohne, dass ich auf gutes/gesundes Essen verzichten muss. Ich werde (so hoffe ich) wieder mehr mit meinen Patenkinder unternehmen wollen/mögen/können und die Ninang/Madrina (Patentante/Gotti) sein, die ich eigentlich immer sein wollte.

Ich bin all den Kinder so Dankbar für die Zeit die ich mit ihnen verbringen durfte, für die Gefühle die sie in mir weckten, die Erfahrungen mit ihnen teilen durfte, erste Schritte und Worte miterleben konnte/durfte und für das Ergebnis, dass ich weiss es ist verdammt hart Mutter zu sein und ich möchte immer noch irgendwann dann Mami werden,…

Nun ich denke ich weiss was es heisst Mami zu sein, auch wenn ich (nur) “Die Nanny” war, es gab Zeiten da war ich öfters bei den Kinder wie die Eltern selbst. Dies waren zwar immer wieder Ausnahmesituationen, aber in einer Zeit war diese Ausnahmesituation, lang und deftig. Diese Zeit mit 2 ganz speziellen Kinder werde ich NIE vergessen, bereuen oder sonst was. Die 2 Kinder sind in meinem Herzen wie meine Eigenen und das wissen sie auch.

 

Ehe man eigene Kinder hat, hat man nicht die leiseste Vorstellung davon, welches Ausmaß die eigene Stärke,Liebe oder Erschöpfung annehmen kann. Peter Gallagher

 

Ich freue mich auf den Neuanfang mit einem lachenden und tränenden Auge und Herz.

Und wie Bitte schützen Eltern ihre Kinder?

Tag für Tag liest man (unter anderem ich) auf Facebook, von Eltern die alle Warnen vor Kinderschänder. Da ich diese Eltern als Freunde habe kann ich nicht beurteilen wie gut ihre Fotos geschützt sind, aber wenn ich dann durch denen ihre Freunde klicke, komme ich immer wieder auf mir Teils unbekannte Leute, die schön die Fotos ihrer Kinder präsentieren.

Da frage ich mich, wo ist hier der Schutz für die Kinder? Als Eltern hat man doch eine Verantwortung und man lebt immer wieder mit der Angst, dass die Kinder in die Fänge eines Pädophilen kommen, man klärt sie auf was zu tun ist auf dem Kindergarten-und Schulweg, man warnt immer wieder von den bösen Menschen und man WEISS dass das Internet voll ist mit solch Kranken Menschen. Aber genau dort Schützt man die Kinder nicht?

Wie einfach ist es ein Bild im Internet zu speichern und wie einfach ist es ein Bild zu bearbeiten? Wie einfach ist es nacher das Bild zu Veröffentlichen?

Habt ihr euch das mal überlegt liebe Eltern?

Da ich heute mit einer Grippe zuhause liege, habe ich Zeit mich mal wieder im Facebook zu tummeln und bin so auf jemand gestossen der SEINEM Kind (ca 7Jahre alt) einen Facebookaccount gemacht hat, natürlich mit einem süssen Foto.

Da läuft bei mir bei mir schon das Horrorszenarium im Kopf ab” Kind auf Schulweg wird entführt, das es mit Namen angesprochen wurde und der Namen der Mutter erwähnt wurde.”

Die ganze Arbeit die, die Polizisten, KindergärtnerInnen, SpielgruppenleiterInnen, LehrerInnen, sowie ganz klar auch die der Eltern ist umsonst. Mann könnte die Kinder auch gar nicht mehr warnen. Würde auf das gleiche herauskommen.

Wie kann man nur so Dumm sein? Kann mir das Jemand bitteschön erklären?

Wo bleibt hier der Kinderschutz? Nirgends! Ein jeder Mensch kann dieses Profil anschauen und Bilder klauen. Aber man hat ja ernsthaft Angst um das liebe Kind.

Ich BITTE alle Eltern die dies lesen, BITTE geht mal durch die Sicherheitseinstellungen von Facebook und schaut zu, dass ihr eure liebsten Kinder schützt!

Hier findet ihr bestimmt ein paar hilfreiche Tips und Tricks: www.kinderschutz.ch

Spenden über Spenden

Momentan werden wir alle mit Spendenaufrufen konfrontiert. Wo man hin geht, was man liest, wo man hinhört überallen wollen alle Geld für die Armen, für die Bedürftigen und für die Kranken.

Und soll ich euch was sagen? Mich nervt es nur noch. Ich gehöre zu der Sorte Mensch, die gerne spendet und wenn ich Geld habe gebe ich es gerne für einen guten Zweck aus. Ich brauche keine Weihnachten oder eine Katastrophe um an Menschen zu denken, denen es schlechter geht als mir.

Das ganze Jahr durch hungern täglich tausende von Kinder, jeden Tag sterben Menschen an tragischen Krankheiten, jeden Tag werden behinderte Kinder geboren, jeden Tag steht jemand neues auf der Strasse, jeden Tag bekommt irgend jemand eine Diagnose über eine unheilbare Krankheit, jeden Tag werden Frauen zu Sex genötigt und jeden verdammten Tag gibt es Länder die gegen die Menschenrechte verstossen.

Und warum soll man nur in der Weihnachtszeit spenden? Für mich ist das ganze Heuchelei. Denkt ihr nicht auch, dass es vielleicht auch nötig ist, durch das Jahr durch mal an die Anderen zu denken?

Es ist ja schön, dass man überhaupt spendet, Klar, aber warum nicht mal im Februar, Juli oder im Oktober? Einfach so, weil man gerade etwas gutes tun will. Wieso braucht man erst die Weihnachtszeit?

Aber für alle die in Spende-Laune sind hier ein paar Organisationen die ich unterstütze, wenn ich mal ein paar Franken übrig habe:

Rheumaliga Schweiz

Tsunami Handaid (da kenne ich die Gründerin persönlich)

Unicef

Tibetfreunde Schweiz

Schweizerisches Rotes Kreuz

“Wir leben auf Kosten der dritten Welt und wundern uns,

wenn das Elend anklopft.”

Gregor Gysi

Vergessen ist so leicht…

… wenn man mal einen Tag nur wenig bis keine Schmerzen hat.

Habe mir eigentlich vorgenommen am Internationalen Tag des Rheumas (was Gestern 12.10.2010 war) etwas spezielles über Rheuma zu berichten. Da es mir aber die letzten Tage so gut ging und ich kaum Schmerzen hatte ist es mir entgangen, dass ich als „Rheumi“ darüber berichten wollte. Fast als wäre ich Gesund, eigentlich sehr positiv mal zu sehen, dass ich mich nach langer Zeit mal wieder so Gesund fühlen kann und sogar vergessen kann, dass ich diese Krankheit mit mir trage. Dieser Sommer und bis jetzt auch der Herbst ist gut, so gut wie schon viele Jahre nicht mehr. An was dies wohl liegt? Ich weiss es nicht, aber es ist gut wie es ist!

Wenn ihr denkt Rheuma sei eine Alte-Leute-Krankheit, dann liegt ihr Falsch, denn in der Schweiz haben 1-2 von 1000 Kinder(!) die Diagnose Rheuma. Sehr oft wird bei vielen Kinder und Jugendlichen keine Diagnose gestellt, da es dann einfach heisst es sei Wachstumsbedingt (Wachstumsstörung).

So war es bei mir, schon als Teenager habe ich über Rücken- und Knieschmerzen geklagt und beim Arzt hiess es, es sei eine Wachstumsstörung. Heute, da ich die Diagnose habe, bin ich fest überzeugt, dass dies damals schon Rheuma war, auch wenn nur der Anfang und in leichterer Form. Naja, lieber zu Spät eine Diagnose wie nie.

Noch immer sind viele Ärzte und auch Eltern zu wenig Informiert, dass es auch Kinder und Jugendliche treffen kann.

Hier findet ihr einen sehr interessanten Bericht über die Frage zu „jung für Rheuma?“ als PDF.

Ich wünsche mir, dass in Zukunft vielen Kinder und Jugendlichen einen langer und schwerer Leidensweg erspart wird!